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01.03.2017

Frankfurter Schulen erhalten neue Unterrichtsmaterialien zur NS-Zeit

(kus) Das vor über 20 Jahren erschienene Buch „Berichte gegen Vergessen und Verdrängen von 100 überlebenden jüdischen Schülerinnen und Schülern über die NS-Zeit in Frankfurt am Main“ mit dem Untertitel „Der Weg zur Schule war eine tägliche Qual“ von Benjamin Ortmeyer liegt nun in einer Neuauflage mit einem Vorwort des Oberbürgermeisters Peter Feldmann vor.

Die Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle NS-Pädagogik ermöglicht es, dass Frankfurter Schulen Klassensätze dieses Buches kostenlos vom Stadtschulamt erhalten können. Dies gab die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, nun bekannt.

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © privat
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„Ich freue mich sehr“, so die Dezernentin, „den Frankfurter Schulen dieses Angebot machen zu können und hoffe, das Buch wird den Lehrkräften sowohl im Unterricht als auch an Projekttagen sowie bei verschiedenen anderen Anlässen und Gedenktagen ein hilfreicher Begleiter sein.“ Anhand der eindrücklichen und bewegenden Originalberichte der damals lebenden jüdischen Schüler würden die Facetten des Themas sehr deutlich, so Weber. „Ich danke Herrn Ortmeyer und allen Förderern und Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben, für ihre großartige Arbeit“, sagte die Dezernentin.