Logo FRANKFURT.de

28.02.2017

Stadtrat Jan Schneider: ‚Schnellere Identifizierung und Schutz vor Missbrauch‘

Neuer Reisepass ist noch fälschungssicherer

(kus) Ab Mittwoch, 1. März, gibt es in den Frankfurter Bürgerämtern den neuen Reisepass. Nach knapp zehn Jahren ohne große Änderungen ist die jetzige Version wieder auf dem neuesten Stand der Technik. Das begrüßt Jan Schneider, Dezernent für Bürgerservice: „Die neuen Sicherheitsmerkmale in Verbindung mit dem elektronischen Speicherchip sorgen für eine schnellere Identifizierung und schützen vor Missbrauch. Das trägt wieder ein Stück zu mehr Sicherheit für unsere Bürger bei.“

Stadtrat Jan Schneider, Porträt, © Stadt Frankfurt am Main
Dieses Bild vergrößern.

Nicht nur die Sicherheit ist dem Stadtrat wichtig: „Der neue Reisepass bedeutet auch sonst für Bürger eine Verbesserung, denn weltweit ist der Reisepass nun schneller digital identifizierbar. Ganz praktisch bedeutet das weniger Wartezeiten bei Kontrollen, zum Beispiel am Flughafen.“

Der Reisepass der neuen Generation ist etwas kompakter und auch die Hardcover-Ummantelung weicht nun einer flexibleren Hülle. Die Passkarte im Inneren besteht aus Polycarbonat und hat bestimmte Sicherheitsmerkmale wie das Foto, das zusätzlich als Hologramm integriert ist.

Der neue Reisepass ist zehn Jahre gültig. Für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben, erhöht sich der Preis im Vergleich zum alten Reisepass um einen Euro. Der Standard-Reisepass mit 32 Seiten kostet 60 Euro, der Reisepass für Vielreisende mit 48 Seiten 82 Euro und den Expresspass für „Kurzentschlossene und Späte“ bekommt man für 92 Euro. Reisepässe für Personen unter 24 Jahren kosten weiterhin 37,50 Euro und sind sechs Jahre gültig. Bisherige Reisepässe müssen mit Einführung der neuen Pässe nicht ausgetauscht werden. Sie behalten bis zum Ablaufdatum ihre Gültigkeit.