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04.01.2017

Ausstellungsverlängerung: 'Yokohama 1868–1912. Als die Bilder leuchten lernten'

Farbholzschnitt 'Schauspieler vor Kabuki Theater', um 1860-70, Exponat der Ausstellung 'Yokohama 1868–1912. Als die Bilder leuchten lernten' im Museum Angewandte Kunst, © Museum Angewandte Kunst
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(kus) Aufgrund des großen Besucherzuspruchs wird die Ausstellung „Yokohama 1868–1912. Als die Bilder leuchten lernten“ im Museum Angewandte Kunst bis zum 28. Mai verlängert. In rund 300 Ukiyo-e-Holzschnitten und historischen Fotografien bietet die Schau weitgehend unbekannte Einblicke in das Japan der anbrechenden Moderne und in ein einzigartiges Kapitel der japanischen Kunst.

Yokohama ist der Ort, der symbolisch für den Beginn der japanischen Moderne und für die Öffnung des Landes zur Welt steht. Mit den Europäern kommt um 1860 die noch in den Kinderschuhen steckende Kunstform der Fotografie nach Japan, erlebt hier einen kometenhaften Aufstieg und löst die traditionelle Bildtechnik des Ukiyo-e-Holzschnitts zunehmend als zentrales Bildmedium ab.

„Yokohama 1868–1912. Als die Bilder leuchten lernten“ präsentiert hierzulande weitgehend unbekannte Ansichten einer Kunstform im Niedergang und einer neuen im Aufbruch. Im Gegenüber geben die Holzschnitte und Fotografien ein differenziertes Bild des rasanten Wandels Japans von einer traditionell geprägten asiatischen Kultur hin zu einem modernen Industrie- und Kolonialstaat.