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Sindlingen

Sindlingen: Richard-Weidlich-Platz<br />
© Stadt Frankfurt am Main, Presse- und Informationsamt<br />
Foto: Stephanie Agethen<br />
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ist Frankfurts südwestlichster und mit 88 Metern ü.NN. auch sein tiefstgelegener Stadtteil. Und er ist im Westen der kleinste Stadtteil - mit einem doppelten Gesicht. Sindlingen nämlich ist geteilt durch die Bahnstrecke Frankfurt-Wiesbaden. Im Süden der Bahnlinie befindet sich der alte Sindlinger Ortskern, im Norden entstanden nach und nach Neubausiedlungen. Der über 1.200 Jahre alte Ortskern gehört zu den historisch wertvollsten im Frankfurter Westen – um die 150 Gebäude sind denkmalgeschützt.
Der Zehnthof etwa ist zu einer Altenwohnanlage ausgebaut worden, der traditionsreiche ehemalige „Gasthof zum Adler“ ist hier, und der „Ranzenbrunnen“ wurde aus Höchst zurückgeholt und spielt nun auf dem „Ranzenplatz“ mit Sindlinger Wasser. Dass Geheimrat Goethe natürlich auch seine Spuren in Sindlingen hinterlassen hat, dürfte naheliegen. Sindlingen und seine Bewohner waren eng mit der ehemaligen Hoechst AG verquickt. Der Stadtteil grenzt direkt an das Gelände des Industrieparks, „Hoechster Farbenstraße“ und „Feierabendweg“ dokumentieren diese Abhängigkeit noch heute. Im „Meisterpark“ hat einer der Gründer der Farbenwerke Höchst seine schlossähnliche „Villa Meister“ im Stil des Neobarock direkt an den Main bauen lassen.

Stadtteil-Fakten

Einwohner: 9.032
Fläche: 515,1 Hektar
Eingemeindung: 1. April 1917 zu Höchst, 1. April 1928 zu Frankfurt

Aktuelles

Sindlingen - Meisterhaft im Westen

Im Fußball dreht sich gerade alles um die Europameisterschaft. Im Westen Frankfurts liegt ein Stadtteil, der ist seit jeher meisterhaft: Sindlingen.

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