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Entrée zur Hohen Straße

Hier trifft die Regionalpark-Route "Hohe Straße" auf den Frankfurter GrünGürtel. Ein neu gestalteter Ort würdigt diese Eingangssituation: Ein Platz zum Sitzen, Rasten und Sehen, denn von hier gehen die Blicke bis weit ins Umland hinein: eine Lounge unter Obstbäumen. Einige davon sind alt, 20 Apfel- und Kirschbäume sind neu gepflanzt.

Eine Tafel aus Corten-Stahl (ein besonders witterungsbeständiges Material) zeigt den Verlauf der Hohen Straße und den der "via regia". Bauherrin des Projektes war das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt.

Die Hohe Straße war schon im Mittelalter eine wichtige Verbindung zwischen den Messestädten Frankfurt am Main und Leipzig und zugleich Bestandteil einer "via regia", einer vom König geschützten Straße, die von Kiew bis Santiago de Compostela reichte. Einzelne Händler und ganze Völker, Pilgerscharen und Heeresverbände gingen über diesen Weg und brachten Waren und Informationen, Erkenntnisse und Kriege.

2004 erweckte die Regionalpark RheinMain Hohe Straße GmbH einen Teil des historischen Weges zu neuem Leben. Die rund 23 Kilometer lange Regionalpark-Route zwischen Frankfurt-Bergen und Hammersbach wurde so ausgebaut, dass sie zum Wandern und Radfahren geeignet ist. 14 Stationen entlang des Weges laden zum Rasten ein, zeigen Kunstwerke oder regen Kinder zum Spielen an.

Öffnungszeiten

Der Ort ist jederzeit frei zugänglich.