Logo FRANKFURT.de

Berger Südhang

Der Berger Hang ist ein echtes Kleinod für Natur liebende Menschen. Das einstige Steilufer des Mains neigt sich vom Berger Rücken nach Süden in das Maintal. In Kombination mit dem kalkhaltigen Untergrund führt dies zu einem Kleinklima, das ideal für wärmeliebende Pflanzengesellschaften ist. Im Frühjahr blüht ein Meer von Primeln unter den Streuobstwiesen. Die alten Bestände erläutert ein Streuobstpfad. Dazwischen liegen Orchideenwiesen, die im Sommer ihre ganze Arten- und Farbenvielfalt entwickeln. Viele Pflanzen sind selten und geschützt, deshalb bitte keine Blumen pflücken!

Der botanisch und zoologisch wertvollste Bereich ist als Naturschutzgebiet "Berger Hang" ausgewiesen. Steinkauz, Nachtigall, Neuntöter und zahlreiche Insektenarten sind hier anzutreffen. Der Berger Hang wurde als Flora-Fauna-Habitat nach der EU-Richtlinie vom Land Hessen gemeldet. An einigen Stellen sind noch Terrassen mit alten Weinstöcken erhalten geblieben. Bis ins 20. Jahrhundert wurde hier in großem Umfang Wein angebaut.

Vom Berger bis zum Seckbacher Hang treten zahlreiche Quellen aus dem Untergrund aus. Sie verdanken ihre Entstehung einem schichtartigen Aufbau aus Kiesen, Sanden und Tonen von Mainablagerungen. Ein rund sechs Kilometer langer ausgeschilderter Wanderweg führt entlang dieser Quellen zwischen Bergen und Seckbach. Dazu versendet das Umweltamt die Broschüre "Der Quellenwanderweg zwischen Bergen und Seckbach".

Ausflugziele am Berger Südhang sind das Naturschutzgebiet "Berger Hang" und das im Süden vorgelagerte Naturschutzgebiet "Enkheimer Ried".

Lage
Der Berger Südhang bildet die südliche Seite des Berger Rücken und liegt in Bergen-Enkheim.

Anfahrtsbeschreibung
Mit dem Bus 43 bis zur Endhaltestelle "Bergen-Ost"