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Kelsterbacher Terrasse

In der letzten Eiszeit vor rund 50 000 Jahren floss hier der Main als breiter Strom. Von Kelsterbach bis Niederrad zieht sich das ehemalige Ufer, noch heute ein natürlicher, bis zu 20 Meter hoher Steilhang durch den Wald. Er wird begleitet von der Grenzschneise, über die der GrünGürtel-Rundwanderweg verläuft.

Zwischen Schwanheimer Bahnstraße und Unterschweinstiegschneise ist der Abgrund besonders steil. 1881 hat die Stadt Frankfurt hier Sande und Kiese aus dem alten Mainbett abgetragen und als Unterbau für die Gleisanlagen vom Frankfurter Hauptbahnhof verwendet. Die Grenzschneise erhielt ihren Namen, weil sie bis 1928, dem Jahr der Schwanheimer Eingemeindung, den Frankfurter Stadtwald vom nördlicheren Schwanheimer Wald trennte.

Weitere Spuren einer noch älteren Vergangenheit stellen die kleinen Erhebungen neben der Grenzschneise dar: Etwa 1000 Jahre v. Chr. (Hallstattkultur) haben unsere Vorfahren ihre Angehörigen dort in Hügelgräbern beerdigt. Die Gräber hatten rücksichtslose Grabräuber jedoch bald ausgeraubt.

Lage
Die Kelsterbacher Terrasse erstreckt sich im Stadtwald von Schwanheim bis Niederrad. Die Grenzschneise zieht sich fast überall an dem Steilhang entlang.

Anfahrtsbeschreibung
Straßenbahnlinie 12, Haltestelle "Waldfriedhof Goldstein". Dann im Wald entlang der Unterschweinstiegschneise ca. 10 Minuten bis zur Grenzschneise gehen, dort rechts einbiegen. Der Hang begleitet den Weg auf der rechten Seite.