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Jacobiweiher

Den Jacobiweiher hat der Frankfurter Forst angelegt. Der Königsbach wurde 1931/1932 angestaut und so entstand der rund 6 Hektar große Weiher. Von Anfang an sollte er den Frankfurterinnen und Frankfurtern zum Erholen dienen. Wegen seiner eigentümlichen Form mit den zahlreichen Armen und Inseln heißt er im Volksmund auch "Vierwaldstättersee". Besonders beliebt ist er in kalten Wintern, wenn auf dem zugefrorenen Weiher sich die Eisläuferinnen und Eisläufer tummeln.

Rund um den Jacobiweiher gibt es die höchsten Buchen Hessens zu bestaunen: Sie sind etwa 40 Meter hoch. Der Wald rund um den Jacibiweiher ist seit 2003 als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet ausgewiesen und nach Europäischem Recht geschützt.

Am nordöstlichen Ufer befindet sich die "Speakers Corner", ein Rednerpult mit Platz für rund 50 Zuhörerinnen und Zuhörer. Was Sie schon immer mal sagen wollten...

Entlang des Sees verläuft der GrünGürtel-Rundwanderweg; hier dezent garniert mit Komischer Kunst von F.K. Waechter.


Zur Geschichte
Benannt ist der Jacobiweiher nach Dr. Hans Bernhard Jacobi, der von 1927-1940 das städtische Forstamt leitete.
An der Oberschweinstiege hatten Hirten früher das Vieh geweidet. Diese sogenannte "Waldweide" war viele Jahrhunderte eine traditionelle Waldnutzung, die auch zu entsprechenden Schäden führte. Jährlich wurde an hand der Eichel- und Bucheckernmenge die Zahl der Schweine und Rinder festgelegt, die im Wald weiden durften.
1592 wird die Oberschweinstiege erstmals erwähnt. 1779 wurde ein Forstgebäude eingerichtet, und 1889 erhielt der Förster eine Schankgenehmigung. Seit 1895 gibt es nur noch einen Gastronomiebetrieb.

Anfahrtsbeschreibung
Straßenbahnlinie 14, Haltestelle "Oberschweinstiege".
Parken: Parkplatz Oberschweinstiege neben der Isenburger Schneise