Logo FRANKFURT.de

Oberräder Kräuterfelder

Auf den Feldern rund um Oberrad wachsen Kräuter, Salat und Gemüse. Für manch einen zeigt sich hier Frankfurt am Main von einer ungewohnten Seite: Zwischen langgestreckten Feldern mit Schnittlauch und Salatköpfen stehen Gewächshäuser, während sich im Hintergrund Frankfurts Skyline abzeichnet.

Mindestens seit dem 18. Jahrhundert hat der Gemüseanbau hier Tradition. So konnte sich eines der wenigen wirklich typisch Frankfurter Gerichte entwickeln: die Frankfurter Grüne Soße. Sieben Kräuter gehören hinein: Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Pimpernelle, Borretsch, Sauerampfer und Kresse. Angeblich soll sie Goethe´s Leibgericht gewesen sein. Angebaut werden heute auch andere Kräutersorten, verschiedene Gemüse und Salate sowie Blumen.

Die meisten Felder liegen zwischen Oberrad und dem Deutschherrenufer. Im Südosten Oberrads liegt die bekannte Tellersiedlung, eine Gärtnersiedlung mit weiteren Feldern, die Stadtrat Ernst May im Jahr 1927 hat bauen lassen.

Bitte aufpassen: Hunde dürfen nicht über die Felder laufen.

Lage
Die Oberräder Kräuterfelder liegen nördlich von Oberrad, ein kleinerer Teil liegt südöstlich von Oberrad.

REZEPT für Frankfurter Grüne Soße

Frische Kräuter waschen und klein schneiden. Die sieben Kräuter gibt es übrigens bereits fertig abgepackt auf den Frankfurter Märkten und in den Markthallen. Sie werden - je nach Geschmack - mit mehr oder weniger Saurer Sahne, Schmand und/oder Mayonaise angemacht. Salz, Pfeffer, evtl etwas Zitrone runden den Geschmack ab.

Dann kommen noch gekochte Eier hinein. Sie werden entweder klein geschnitten und unter die Grüne Soße gerührt oder halbiert und dekorativ darauf gelegt.

Dazu gereicht werden gekochte Kartoffeln. Wer mag, ergänzt das Gericht mit gekochtem Fleisch.

Besonders gerne wird Grüne Soße in Frankfurt am Gründonnerstag gegessen.