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Fairtrade-Stadt Frankfurt am Main

Sind Sie heute schon auf Weltreise gewesen? Vermutlich nicht, dafür aber haben unser Frühstücks- Kaffee oder -Tee, der Schokoriegel am Nachmittag und das schöne, nagelneue T-Shirt einen langen Weg hinter sich: Viele Produkte unseres täglichen Bedarfs kommen aus den so genannten Entwicklungsländern. Sie werden hier oft sehr billig angeboten und das hat seinen Preis: Viele Menschen in den Anbauländern arbeiten unter unwürdigen Bedingungen oder erhalten für ihre Ernteerträge so niedrige Preise, dass die Existenz von unzähligen Kleinbauern- und Arbeiterfamilien bedroht ist. Für sie setzt sich der Faire Handel ein!

In Frankfurt sind zahlreiche Gruppen, Einzelpersonen und Institutionen im Fairen Handel engagiert: ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende in den Weltläden und Eine-Welt-Gruppen der Kirchengemeinden sowie Aktive in Schulen, Vereinen und Betrieben.

Im Januar 2011 wurde Frankfurt am Main als „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet. Dieser Titel wird von Fairtrade Deutschland verliehen, wenn eine Kommune bestimmte Kriterien erfüllt – u.a. zählen dazu die Anzahl von Geschäften und Gastronomiebetrieben, die Fairtrade-Produkte anbieten, ein Magistratsbeschluss zum Konsum von Fairtrade-Kaffee bei Sitzungen im Rathaus, die Bildung einer Steuergruppe für die Kampagne, Öffentlichkeitsarbeit und die Mitarbeit von Vereinen und Gemeinden.

Seit 2009 arbeitet die Steuergruppe für die Fairtradetown-Kampagne in Frankfurt daran, das vielfältige Engagement für den Fairen Handel in Frankfurt sichtbar zu machen und zu fördern. Mehr erfahren Sie über den Link in der rechten Spalte.

Mitglieder der Steuerungsgruppe halten die Fahne der Kampagne Fairtrade Stadt Frankfurt © Michael Wolfsteiner